Sonntag, 26. September 2010

Abschied & Ankommen

Ankommen

Will so gern die Stimme vernehmen,
  die zu meinem Herzen spricht:
„Du bist zu Hause.“
Ich neige mein Ohr, ich lausche
Doch was ich wünsche zu hören, ich höre es nicht
Mir scheint als hätte mein Vater mich verlassen
Als wär mir Gott ein Fremder, ein Feind
Oh Gott in mir ist alles leer
Die Hoffnung wurde erst verlassen,
dann ist sie vor Schmerz und Kram gestorben,
schon viele male
Ich zahle für mein Leben immense Summen
Brutal teuer ist das Geschäft
Wenn ich sage: „Das Leben ist mir verhasst.“
  dann ist das nicht wahr, es ist nicht nur Last
Doch lügen tue ich nicht, ich habe Recht
und genau wie die mangelhaften Worte hier
  ist mein Leben
unvollkommen,
irgendwie nicht ganz richtig,
es reimt sich nicht
Ich will ankommen
  Bitte lass mich ankommen

Friedrich Eilzer
16.04.1987 - 09.09.2010Kommilitone, Mitbewohner, Glaubensvorbild & Freund
Wir sehen uns in der Ewigkeit!

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