Montag, 30. Juni 2008

Exam-GOAL!

Der Berg ist bezwungen, die Aussicht gut! Soeben hatte ich meine letzte Prüfung. Insgesamt ist mein theologisches Examen etwas besser als mein pädagogisches. So bin ich nun nicht nur von meiner Lebensgeschichte her eher der "Theologe" als der Pädagoge ;-) Gut, die Praxis wird darüber entscheiden.

Nun, der Abstieg wird lässig gefeiert! um dann ganz entspannt in den Ferien in Dänemark abzutauchen.

" ... and let us run with perseverance the race marked out for us." Heb 12:1
[run-a-way unser JahrgangsAbschlussMotto]

Genießt den Sommer! 

 

Samstag, 21. Juni 2008

Melancholie zum Sommeranfang

ich hab Dich heut gesehn 
bist noch genauso schön 
ich sah nur Dein Gesicht 
doch Du weißt das nicht 

es war ne schöne Zeit 
wir waren zu allem bereit 
alles Glück auf Erden 
auf gestohlenen Pferden 

ich bin wieder ... wieder allein ... 
wieder allein einen langen Sommer lang 

ein flottes Sommerfest 
dass haß ich wie die Pest 
ich fahr lieber durch die Nacht 
Du hast nie so laut gelacht 

da ist wieder dieser Duft 
in der warmen Luft 
gib mir nen kleinen Stich 
und ich denk an Dich 

ich bin wieder ... wieder allein ... 
wieder allein einen langen Sommer lang 
ich bin wieder ... wieder allein ... 
wieder allein einen langen Sommer lang

Text & Musik: Frieder Sigloch Sommerlang von SCHULZE
Die wohl beste Schwabenband die es je gab! Photo: Sommer 2002 auf Rügen

Sonntag, 25. Mai 2008

Wissen & Erkenntniss

"Die Summe unserer Erkenntnisse besteht aus dem was wir gelernt, und aus dem, was wir vergessen haben."  Marie von Ebner-Eschenbach

Vor über einem Jahr, zubeginn als mein Blog die Welt erblickte, berichtet ich von meinen Theologischen Prüfungen. Nun folgt der “Pädagogische Abschluss“. Am Freitag geht’s los, dann Montag und am Mittwoch 12 Uhr wird alles niedergeschrieben sein. Mein Kopf raucht schon jetzt vom vielen Prüfungswissen oder was ich bis dahin noch einbläuen will :-) Doch dies ist nur ein Ausnahmezustand - denn die eigentliche Prüfung stellt mir ja das Leben jeden Tag neu. Und dabei geht es meist nicht um´s Wissen an sich sondern um die Fähigkeit die Hoch und Tiefs des Lebens unter die Füße zu bekommen. Für mich ist diese Abschlussprüfung also ein "Leichtes" wenn man bedenkt was die Lebensprüfungen aus machen. In diesem Sinne, wie
J. W. Go
ethe schon schrieb:

„Prüfungen erwarte bis zuletzt."




Mittwoch, 23. April 2008

FunkStille


Berliner Funkturm

Funkstille -
zwischen Himmel und Erde.
Funkstille -
zwischen dir und mir.
Funkstille -
zwischen mir und mir.
Funkstille -
was mach ich hier?

Funkstille -
Empfänger ohne Sender?
Funkstille -
trotz ausgefahrener Antennen.
Funkstille -
obwohl die Vögel wieder singen.
Funkstille -
wann wird mein Lied erklingen?

Funkstille -
Save Our Souls!

Montag, 31. März 2008

WEIßE OSTERN

Frischer weißer Schnee -
Lärmgedämpfterweise - Frieden hier.




Frischer weißer Schnee -
Der Engel atmet leise neben mir.




Die Wolken tagelang im Stau
Brachten Erlösung uns aus dem Grau -




Anstatt gewöhnlich nassem Schweiß
Ein makelloses Weiß.




Frischer weißer Schnee -
Lärmgedämpfterweise - Frieden hier.




Frischer weißer Schnee -
Der Engel atmet leise neben mir.




Flieg' ich mit dem Engel himmelwärts,
Bleibt meinem Herzen keine Wahl.




Färbt sich der Schnee pechrabenschwarz,
War es für uns das letzte Mal.




Frischer weißer Schnee -
Lärmgedämpfterweise - Frieden hier.




Frischer weißer Schnee -
Der Engel atmet leise neben mir.




Texte & Musik: Norbert Leisegang @ KEIMZEIT.de

Freitag, 14. März 2008

Willkommen im Quarterlife

Gerade komme ich vom SGL-Untericht (Sozialpädagogische Grundlagen) in der ich eine nette Klausur über Entwicklungspsychologie und Entwicklungsaufgaben im Kinder- und Jugendalter schreiben durfte. Allen Fachidioten ;-) werden die Herren Riemann, Rogers und Havighurst bekannt sein. Jedenfalls frage ich mich nun, mit meine 26 Jahren, was eigentlich meine Entwicklungsaufgabe ist?
Kürzlich gab mein Mentor mir ein Buch – einen Ratgeber! Auch wenn ich solche Bücher eigentlich nicht so mag, ist es doch von Jason Boyett ganz witzig geschrieben: "11 Arten, ein Ei zu kochen – und andere lebenswichtige Informationen für Twentysomethings“ Ah, jetzt weis ich schon mal wie man mich z. Z. bezeichnet
"Twentysomethings“. Und gleich in der Einleitung des Buchs fällt die Bezeichnung meines momentanen Lebensabschnitts: "quarterly crisis“! Das Niemandsland zwischen Studium und Karriere – die Mittzwanziger. Da steht man nun zwischen Identitäten, zwischen Lebensarten, zwischen dem Tiger des Studienlebens und den zerklüfteten Felsen des wirklichen Lebens. Die Periode zwischen der Angst der Heranwachsenden und der Verantwortung etablierten Erwachsenseins. Und die Entwicklungsaufgaben sind eigentlich nur noch unzählige Entscheidungen: Karriere, Finanzen, Beziehungen, Verantwortung, Gott, ...
All das steckt im Quarterlife, spannend oder?! Aber bloß gut, ich habe auch meinen Alltag. Mann! kann ja nicht immer die Welt retten. Doch auf meine
r “Wishlist“ steht es noch! Also dann, gutes Gelingen bei der Selbstwerdung (in „sein - Jesu - Bild“).



I wish I was a neutron bomb, for once I could go off.
I wish I was a sacrifice but somehow still lived on.
I wish I was a sentimental ornamnet you hung on
The christmas tree, I wish I was the star that went on top

I wish I was the evidence, I wish I was the grounds
for fifty million hands up raised and opened toward the sky.

I wish I was a sailor with someone who waited for me.
I wish I was as fortunate, as fortunate as me.
I wish I was a messenger, and all the news is good.
I wish I was the full moon shining off your camaros hood.

I wish I was an alien, at home behind the sun,
I wish I was the souvenir you kept your house key on.
I wish I was the pedal break that you depended on.
I wish I was the verb to trust, and never let you down.

I wish I was the radio song, the one that you turned up,
I wish, I wish, I wish, I wish,
I guess it never stops.

Hier sollte eigentlich das Video erschein,
aber dies ist wohl aus urheberrechtlichen Gründen nicht möglich.
Es ist auf YouTube zu finden unter Pearl Jam - Wishlist - SVT

Dienstag, 4. März 2008

Die Minderheit

„In den letzten Jahren ist zunehmend der Ruf nach „Mehr Männern in den Kindergarten“ zu hören. Nur jeder 26 Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen ist männlich (unter 3 %) – kein Wunder also, dass in vielen Kindertageseinrichtungen kein einziger Mann zu finden ist.“ Aus: Switchboard Zeitschrift für Männer und Jungenarbeit, 2005, (www.maennerzeitung.de)
Doch ab September ´08 wird sich das für eine Evang. Kindertagesstätte ändern, denn ich werde als ErziehER im Berufsanerkennungsjahr zu arbeiten beginnen. Ich bin froh über den schnellen und problemlose Erfolg bei der Stellensuche und habe nun den Kopf ganz frei für das Examen im Sommer. So werde ich eine weiteres Jahr dem schönen Marburg an der Lahn erhalten bleiben und freu mich darauf. Bis denn!



Erziehung ist ...

Mittwoch, 6. Februar 2008

Das Projektil

Was mich beschäftigt - Liebeslieder.
Es gibt wie Sand am Meer, doch nur wenig wirklich gelungene.
Hier ist definitiv eins davon!


Sie zielt auf ihn, drückt ab,
Trifft ihn mitten in sein Herz.
Er denkt jetzt: Das war´s.

Doch - tödlich getroffen - taumelt und stürzt
Mit diesem Schuss, was bei einer jeden
Großen Liebe zerbrochen werden muss.

Welch wundersam göttliches Projektil
Traf von ihr geschickt genau sein Ziel.

Kein Wort und kein Laut -
Doch dann unangekündigt der Knall.
Erst nicht - dann doch, als sich der Rauch verzog.

Ein riesiges Loch in seiner Brust -
Sie und er sind sich plötzlich bewusst:
Ihr Glück lag versteckt in diesem Schuss.

Welch wundersam göttliches Projektil
Traf von ihr geschickt genau sein Ziel.

Traurig, nur das eine -
Es ist seine Geschichte, doch nicht meine.

Das Projektil - Text & Musik: Norbert Leisegang @ Keimzeit.de

Schön für dich.
Liebe ist Kummer!

Sonntag, 3. Februar 2008

Träume vs. Realität

Neulich las ich etwas über Seifenblasen was genau meine Erfahrung widerspiegelt.

Seifenblasen – mit vollkommen schimmernde Geometrie schweben sie dahin. Bis sie auf den Boden aufprallen und ihre Schönheit dahin ist - unwiederbringlich. Meine Wünsche, Träume, Sehnsüchte, Pläne und Hoffnungen im Herzen, wie Seifenblasen zerplatzt. Nichts hab ich in der Hand, nichts zur Verfügung. Wozu träumen? Wenn das Leben anders verläuft als man möchte. René Padilla sagte: "Gott gibt uns keine Landkarte; er gibt uns seine Hand.“ Das heißt für mich, ich sehe den Weg nicht, kenne nur das Ziel. Nur der nächste Schritt ist erhellt. Der Schmerz vorerst bleibt.

„... vielleicht geht es auch ohne Sie – es wird der Frühling nicht sein.“

HOFFENtlich glücklich!



Bildquelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Seifenblase

Dienstag, 29. Januar 2008

Achterbahnfahrt – Ein Rückblick

Hallo große Welt da draußen,

„Das wahre Leben ist wie Achterbahn fahrn,
mal wird eim schlecht und mal will man noch mal fahrn.“


So empfand ich zumindest mein letztes halbes LEBENsjahr. Nach längerem reflektieren, wie die Pädagogen zu sagen pflegen, gibt es nun endlich ein Lebenszeichen von meiner kleinen Welt - festgehaltene Geschichte, einen stichpunktartigen Rückblick:

Es könnt kaum schöner sein – Der Juli
Der positive Schuljahrsendstress mit Absolventenfeier & Abschied meiner liebsten Mitbewohnerin und endlich - den Ferien. Rekordverdächtiger Bauwoche für die Betriebshandwerkerwohnung des MBS. Das Kennenlernen ein inspirierenden Person. Wärme zieht ins Herz hinein - verliebt! AufwiderSEHEN – und auf nach Dresden. Eine Woche für meine liebsten Freunden und zu Gast wie im Hotel. Sonnenuntergänge über DD mit kühlem Bier direkt aus dem Brauhaus.

Zurück nach Marburg und per Taxi zum Freizeitpraktikumsstart. Auf nach Dänemark mit 20 Teens, 24 h Busfahrt, 2 Fähren, das Ziel Bornholm, mitten in der Ostsee. Spiel, Spaß, Spannung, Kleingruppe, Strand, stinkende Algen, Vollmondnächte, zu liebe Teens aber komische Freizeitleitung, SMS-Rekord nach Deutschland, schlaflose Nächte, Sehnsucht, Steilklippen & Schokoladenfabrik.


Reif für die (zweite) Insel – Der August

Zu wenige Sonnenwärme, dann plötzliches das Ende der Kälte – leider schon die Heimfahrt.


Endlich eine Woche Urlaub, nur für mich. Meine erste Flugreise. ENGLAND
 – in Rugby beim Schwesterherz.


Städtebesuche London, Stratford, Coventry, Warwick Castle und jede Menge englisches Bier – zu 90 % schlechtes. Zurück nach Marburg zum Start des letzten Ausbildungsjahrs.

Zu viel des Guten – Der September


STRESS mit 36 Wochenstunden Schule. Das Arrangieren der Examenspredigt. Die Hochzeit meines besten Freundes. Die warme Herbstsonne, die Natur mit ihrer Farbenpracht sind wunderbar gemacht. Stilles Treffen mit einem Igel bei Nacht auf Marburger Straßen. Das Anbahnen einer Krise – Herbstdepression. Gefühlschaos zwischen Liebe und Ungewissheit.
Schweigen kontra Reden? Die Suche nach dem richtigem Gemeindepraktikum. Eine Woche sinnloser Ferien.


Das Ende vor dem Anfang – Der Oktober
Die ersten Regenfälle. Die ersten Klausuren. Auf dem Jugendtreffen mit 1400 Teens als Seelsorger. Gemeindepraktikum – Marburg statt Dresden. Endlich einen Mentor – Ich danke dir! Eine Liebe geht ins Leere. Traurigkeit. Keine Schuld. Freunde bleiben?? Unterdrückte Gefühle.


Zwischen Tradition und Aufbruch – Der November

Mein Gemeindepraktikum & mein bester Anleiter - Danke. Eine alte Gemeinde zwischen ihrer Tradition und dem Aufbruch in die Postmoderne. Herzliche Gastfreundschaft. Mein Dienstfahrzeug bei jedem Wetter – mein Fahrrad. Die schönste Begegnung – die Kinder. Dominierende Gefühlslage – Novemberrain. Ein Stiller-Tag. Die letzte Rose von Marburg vor meinem Haus. Warum ich? – lass mich los!



Mit letzter Kraft – Der Dezember
Alle gehen auf dem Zahnfleisch. Überlastung der Schule. Freudiger Überraschungsbesuch. Eine Adventparty mit Blechbläsern. Der Besuch meines besten Freundes in Offenbach. Gemütlicher Weihnachtsferienbeginn mit Irish Whisky. Es läst mich nicht los – schmerzlicher Kummer. In der Heimat. Ein wundervolles Unplugged-Konzert für Band, Harfe & Streicher. Alle Jahre wieder – eine Weihnachtsgans. Familienzeit in der Sächsischen Schweiz . Silvester auf dem Berg über Dresden. Zwei Männer unter sich – tiefe Freundschaft.


Das Neu wie das Alte? – Der Januar

Zwei Woche Ferien und ein Referat – Zeit zum Gammeln. Die erfolgreiche Examenspredigt. Die schwierigste Klausur – AT Theologie. Das erste Vorstellungsgespräch. Ein Leseabend mit Mark Twain. Mein Geburtstag & der Mitarbeiterkongress des Christivals.
Die gleichen Fragen.

Es bleibt spannend!?