Dienstag, 29. Januar 2008

Achterbahnfahrt – Ein Rückblick

Hallo große Welt da draußen,

„Das wahre Leben ist wie Achterbahn fahrn,
mal wird eim schlecht und mal will man noch mal fahrn.“


So empfand ich zumindest mein letztes halbes LEBENsjahr. Nach längerem reflektieren, wie die Pädagogen zu sagen pflegen, gibt es nun endlich ein Lebenszeichen von meiner kleinen Welt - festgehaltene Geschichte, einen stichpunktartigen Rückblick:

Es könnt kaum schöner sein – Der Juli
Der positive Schuljahrsendstress mit Absolventenfeier & Abschied meiner liebsten Mitbewohnerin und endlich - den Ferien. Rekordverdächtiger Bauwoche für die Betriebshandwerkerwohnung des MBS. Das Kennenlernen ein inspirierenden Person. Wärme zieht ins Herz hinein - verliebt! AufwiderSEHEN – und auf nach Dresden. Eine Woche für meine liebsten Freunden und zu Gast wie im Hotel. Sonnenuntergänge über DD mit kühlem Bier direkt aus dem Brauhaus.

Zurück nach Marburg und per Taxi zum Freizeitpraktikumsstart. Auf nach Dänemark mit 20 Teens, 24 h Busfahrt, 2 Fähren, das Ziel Bornholm, mitten in der Ostsee. Spiel, Spaß, Spannung, Kleingruppe, Strand, stinkende Algen, Vollmondnächte, zu liebe Teens aber komische Freizeitleitung, SMS-Rekord nach Deutschland, schlaflose Nächte, Sehnsucht, Steilklippen & Schokoladenfabrik.


Reif für die (zweite) Insel – Der August

Zu wenige Sonnenwärme, dann plötzliches das Ende der Kälte – leider schon die Heimfahrt.


Endlich eine Woche Urlaub, nur für mich. Meine erste Flugreise. ENGLAND
 – in Rugby beim Schwesterherz.


Städtebesuche London, Stratford, Coventry, Warwick Castle und jede Menge englisches Bier – zu 90 % schlechtes. Zurück nach Marburg zum Start des letzten Ausbildungsjahrs.

Zu viel des Guten – Der September


STRESS mit 36 Wochenstunden Schule. Das Arrangieren der Examenspredigt. Die Hochzeit meines besten Freundes. Die warme Herbstsonne, die Natur mit ihrer Farbenpracht sind wunderbar gemacht. Stilles Treffen mit einem Igel bei Nacht auf Marburger Straßen. Das Anbahnen einer Krise – Herbstdepression. Gefühlschaos zwischen Liebe und Ungewissheit.
Schweigen kontra Reden? Die Suche nach dem richtigem Gemeindepraktikum. Eine Woche sinnloser Ferien.


Das Ende vor dem Anfang – Der Oktober
Die ersten Regenfälle. Die ersten Klausuren. Auf dem Jugendtreffen mit 1400 Teens als Seelsorger. Gemeindepraktikum – Marburg statt Dresden. Endlich einen Mentor – Ich danke dir! Eine Liebe geht ins Leere. Traurigkeit. Keine Schuld. Freunde bleiben?? Unterdrückte Gefühle.


Zwischen Tradition und Aufbruch – Der November

Mein Gemeindepraktikum & mein bester Anleiter - Danke. Eine alte Gemeinde zwischen ihrer Tradition und dem Aufbruch in die Postmoderne. Herzliche Gastfreundschaft. Mein Dienstfahrzeug bei jedem Wetter – mein Fahrrad. Die schönste Begegnung – die Kinder. Dominierende Gefühlslage – Novemberrain. Ein Stiller-Tag. Die letzte Rose von Marburg vor meinem Haus. Warum ich? – lass mich los!



Mit letzter Kraft – Der Dezember
Alle gehen auf dem Zahnfleisch. Überlastung der Schule. Freudiger Überraschungsbesuch. Eine Adventparty mit Blechbläsern. Der Besuch meines besten Freundes in Offenbach. Gemütlicher Weihnachtsferienbeginn mit Irish Whisky. Es läst mich nicht los – schmerzlicher Kummer. In der Heimat. Ein wundervolles Unplugged-Konzert für Band, Harfe & Streicher. Alle Jahre wieder – eine Weihnachtsgans. Familienzeit in der Sächsischen Schweiz . Silvester auf dem Berg über Dresden. Zwei Männer unter sich – tiefe Freundschaft.


Das Neu wie das Alte? – Der Januar

Zwei Woche Ferien und ein Referat – Zeit zum Gammeln. Die erfolgreiche Examenspredigt. Die schwierigste Klausur – AT Theologie. Das erste Vorstellungsgespräch. Ein Leseabend mit Mark Twain. Mein Geburtstag & der Mitarbeiterkongress des Christivals.
Die gleichen Fragen.

Es bleibt spannend!?

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

ja lieber jona, ein paar echt geniale fotos hast du da gemacht. und auch so, schön von dir zu lesen :-)

der jona hat gesagt…

danke, sind nicht alle von mir geschossen :-) aber sags nicht weiter!